Immobilienverkauf Schritt für Schritt

Wenn Sie Ihr Haus im Raum Siegen. Kreuztal und Umgebung verkaufen möchten, erfordert dies einige Vorbereitung. Denn schließlich möchten Sie einen angemessenen Preis für Ihre Immobilie erhalten. Gehen Sie also Schritt für Schritt vor.

1. Zielgruppe definieren

Bevor sie mit dem Verkauf der Immobilie beginnen, sollten Sie sich Gedanken darüber machen, an wen Sie verkaufen möchten. So bevorzugen beispielsweise Familien die Nähe von Kitas und Schulen, Ruheständler hingegen achten auf Barrierefreiheit wie Personenaufzüge etc. Auch in der von Ihnen gewählten Bewerbung der Immobilie sollten Sie Ihre Zielgruppen berücksichtigen.

Wir können Ihnen bei der Bewerbung Ihres Objektes helfen, denn mit unserer Marktnähe und langjährigen Erfahrung wissen wir am besten, wo sich Ihre Immobilie bewerben lässt.

2. Zeit realistisch planen

Die Vorbereitungszeit sowie die Verlaufsdauer sollten Sie realistisch einschätzen, da es immer zu Verzögerungen kommen kann – notwendige Renovierungen oder Uneinigkeiten mit dem Käufer können die Gründe sein.

Damit Sie nicht unnötig Zeit verschenken, stehen wir Ihnen kompetent zur Seite.

3. Entscheidung treffen

Möchten Sie privat verkaufen oder über einen Makler? Diese Frage stellen sich viele Hausverkäufer. Wichtig ist: Wenn Sie nicht über die nötigen Fachkenntnisse verfügen, ist es empfehlenswert, einen Makler zu engagieren, der die fachliche Kompetenz und vor allem auch die Marktkenntnisse besitzt.

Wir helfen Ihnen, innerhalb kurzer Zeit Ihre Immobilie zum besten Preis zu verkaufen.

Hier erfahren Sie mehr über die Vorteile eines Immobilienmaklers >

4. Wichtige Unterlagen zusammenstellen

Kaufinteressenten möchten sich gern ein Bild der Immobilien machen – dazu zählt nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern auch die Werte auf dem Papier.

Dazu gehören:

  • Grundrisse und Schnitte
  • Lageplan vom Grundstück
  • Bauzeichnungen
  • Grundbuchauszug
  • Berechnung des umbauten Raumes
  • Amtliche Flurkarte/Liegenschaftskarte (Nachweis für die Existenz und Lage des Grundstücks)
  • Nebenkostenübersicht
  • Energieausweis
  • Versicherungsunterlagen
  • Sanierungsnachweise
  • Baubeschreibung (bei An- und Umbauten)

Bei Eigentumswohnungen sollten zusätzlich folgende Unterlagen vorgelegt werden:

  • Teilungserklärung
  • Aufteilungsplan
  • Hausordnung
  • Protokolle der letzten Eigentümerversammlung
  • Rücklagenübersicht
  • Jahreswirtschaftspläne
  • Wohngeldabrechnungen
  • Rechnungen über Instandhaltungen oder Modernisierungsmaßnahmen

Wenn es sich um eine vermietete Immobilie wie z. B. Mehrfamilienhäuser handelt, sollten zusätzlich folgende Unterlagen vorgelegt werden:

  • Mietverträge
  • Aktueller Wirtschaftsplan mit Angabe der Höhe der Instandhaltungsrücklagen
  • Nebenkostenabrechnungen
  • Verwaltervertrag
  • Versicherungsnachweise

Wir sind Ihnen gerne bei der Auswahl relevanter Unterlagen behilflich und unterstützen Sie bei der weiteren Vorgehensweise.

5. Immobilie vorbereiten

Der erste Eindruck zählt. Eine saubere und aufgeräumte Immobilie hinterlässt bei der Besichtigung einen positiven Eindruck und weckt Interesse. Vor den anstehenden Besichtigungsterminen lohnt es sich, Reparaturen vorzunehmen und Mängel zu beseitigen. Die Immobilie sollte bereits für Fotos präpariert werden, denn diese können in einem Exposé gezielt eingesetzt werden und das Interesse steigern. Ein Exposé enthält eine kurze Beschreibung des Objektes und Eckdaten über Lage, Kaufpreis und Größe sowie ansprechende Fotos.

6. Zielpreis realistisch definieren

Ein überhöhter Preis schreckt zukünftige Käufer ab – ein zu niedriger Preis sorgt für einen Verkauf unter Wert. Sie als Verkäufer möchten einen möglichst guten Preis erzielen. Deshalb ist es umso wichtiger, sich vor Verkauf mit einer realistischen Preisvorstellung auseinanderzusetzen. Die Wertermittlung einer Immobilie basiert auf vielen verschiedenen Faktoren und bedarf eine Berücksichtigung unterschiedlicher Rahmenbedingungen wie bestehende Finanzierungen etc.

Damit Sie den Marktwert – oder auch Verkehrswert genannt – richtig ermitteln, stehen wir Ihnen mit unserem Know-how zur Seite. Wir verkaufen Ihre Immobilie zum Höchstpreis und prüfen die Finanzsituation des Käufers – Sie müssen sich um nichts kümmern.

7. Anzeigen schalten

Wie Sie Ihre Immobilie bewerben hängt von der möglichen Zielgruppe ab. Die jetzige Generation der Kaufsuchenden wird ihr neues Zuhause im Internet suchen und nicht in einer Zeitungsanzeige. Das Internet ist mit Abstand die günstigste Art zu werben und erreicht die meisten Interessenten. Professionell präsentierte Immobilien verkaufen sich deutlich besser.

Wir bringen das Besondere an Ihrer Immobilie zum Vorschein und wecken gezielt das Interesse potenzieller Kunden. Mit unserem hochwertigen Immobilien-Exposé schaffen wir eine Basis für Verkaufsinteressenten.

8. Besichtigungstermine organisieren

Zeigen Sie Interessenten alle Räumlichkeiten und gehen Sie auf Fragen potenzieller Käufer ein. Heben Sie die Vorteile Ihrer Immobilie hervor und verschweigen Sie keine Mängel. Um ohne große Überlegungen Eckdaten des Objektes bekannt geben zu können, sollten Sie die wichtigsten Daten, Fakten und Zahlen der Immobilie im Kopf haben. Am besten führen Sie die Besichtigungen nicht selbst durch, sondern schalten einen Makler ein.

9. Den Verkaufspreis verhandeln

Mit den richtigen Argumenten können Sie für sich noch einen höheren Verkaufspreis herausschlagen. Heben Sie Besonderheiten der Immobilie hervor und erwähnen Sie hochwertige Einbauten wie Wintergarten etc., die den Preis rechtfertigen und überzeugend wirken. Sollten Sie beim Verkauf mit Preisverhandlungen rechnen, ist es wichtig, dass Sie sich im Voraus Gedanken über mögliche Strategien machen. Erfolgreiches Verhandeln erfordert Übung und Geschick.

Für den erfolgreichen Abschluss der Preisverhandlung empfehlen wir Ihnen, einen Makler hinzuzunehmen, der die nötige Erfahrung in diesem Bereich aufweist. Wir helfen Ihnen gerne, den bestmöglichen Preis für Ihre Immobilie zu erzielen.

10. Den Kauf abschließen

Ist der perfekte Käufer gefunden und der Preis verhandelt, beginnt der eigentliche Kaufabschluss. Haben sich beide Parteien geeinigt, muss dies in Form eines Kaufvertragsentwurfs festgehalten werden. Damit dieser rechtswirksam ist, muss der Vertrag gemeinsam bei einem Notar unterzeichnet werden. Des Weiteren müssen im Grundbuch der Eigentümerwechsel und eventuelle Grundschulden eingetragen werden.

Wir unterstützen Sie bei der Beschaffung aller notwendigen Dokumente und stehen Ihnen bei sämtlichen Fragen zum Ablauf des Notartermins zur Verfügung.

Für den Notarvertrag benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Aktueller Grundbuchauszug
  • Zusätzliche Unterlagen wie Erbschein etc., falls Sie noch nicht als Eigentümer eingetragen sind
  • Unterlagen zur Löschung von Hypotheken oder Grundschulden
  • Aktuelle Flurkarte
  • Auskunft des Baulastenverzeichnisses
  • Erbbaurechtsvertrag (bei Erbbaurechtsgrundstücken)
11. Die Übergabe regeln

Erstellen Sie für die Übergabe ein Protokoll, in dem alle relevanten Unterlagen sowie die Anzahl der Schlüssel etc. festgehalten werden. Ob Bauzeichnungen, Garantiebelege oder Energieausweis – wichtige Unterlagen müssen dem neuen Besitzer ausgehändigt werden. Durch die Erstellung eines Übergabeprotokolls werden Nachforderungen seitens des Käufers ausgeschlossen – so sind Sie auf der sicheren Seite.