Knips! So gelingen aussagekräftige Immobilien-Fotos

Bevor es überhaupt zu einer Besichtigung oder sogar einem Kaufabschluss kommt, müssen Sie das Interesse der Immobilien-Suchenden wecken. Neben den notwendigen Informationen zu Lage, Größe und Verkaufspreis, sind vor allem überzeugende Fotos notwendig, denn sie transportieren Emotionen – und das ohne Worte. Die Art Ihrer Fotos hat einen großen Einfluss auf die Anzahl der Interessenten, die Länge des Verkaufsprozesses sowie die Höhe des Verkaufspreises. Präsentieren Sie Ihre Immobilie schlecht im Internet, haben Sie direkt schlechte Karten. Beachten Sie doch einfach folgende Tipps:

 

Ordnung

Die Fotos sollen einladend wirken. Pflegen Sie Ihren Garten, schneiden Sie die Hecken und räumen Sie Mülltonnen und Autos sowie weitere persönliche Gegenstände zur Seite. Dies gilt natürlich auch für den Innenbereich. Vor allem was das Bad betrifft, reagieren Interessenten meist hochsensibel. Reinigen Sie das Badezimmer daher gründlich und fotografieren Sie sich bitte nicht versehentlich im Spiegel.

Das richtige Licht

Warten Sie bei Außenaufnahmen auf das richtige Wetter. Regen und ein grauer Himmel wirken nicht besonders überzeugend. Auch für die Innenaufnahmen sollten Sie auf die Kraft der Sonne warten – eine Überbelichtung ist allerdings auch unvorteilhaft. Schalten Sie alle Lampen im Innenraum an und lassen Sie den Blitz der Kamera aus, denn der sorgt meist für einen hellen Vorder- und einen dunklen Hintergrund.

Position

Sie sollten versuchen, möglichst den ganzen Raum auf das Foto zu bekommen. Stellen Sie sich dafür in eine Ecke und fixieren Sie mit der Kamera die zwei gegenüberliegenden Wände. Diagonales fotografieren schafft Raumtiefe. Halten Sie die Kamera auf circa einem Meter Höhe. Sie sollten einen hochwertigen Raumeindruck vermitteln. Bitte nicht die Kamera schräg halten – dies sieht schnell nach einstürzenden Wänden aus.

Kamera

Um einen räumlichen Eindruck zu schaffen, ist das Spiel mit scharfen und unscharfen Bildbereichen sehr beliebt. Dies zeugt zudem von einer guten Qualität der Bilder. Mit einem Weitwinkelobjektiv können Sie möglichst viel vom Raum aufnehmen – doch nutzen sie das Objektiv nicht mit zu großem Bildwinkel, denn dann könnte die Darstellung verzerrt wirken. Ein großer Bildsensor ermöglicht es zudem, helle und dunkle Bereiche zu differenzieren und Bildrauschen zu vermeiden. Durch ein Stativ vermeiden Sie ein verwackeln des Bildes.

Nachbearbeitung

Eine Nachbearbeitung der Beleuchtung und des Kontrastes ist völlig legitim. Doch Sie sollten die Aufnahmen nicht verfälschen.

Fazit: Das Haus ins beste Licht zu rücken, ohne dabei falsche Vorstellungen zu wecken, kann für Laien eine echte Herausforderung sein. Damit man am Ende auch wirklich einen geeigneten Käufer findet, sollte man daher nichts dem Zufall überlassen. Als Immobilienexperte nehmen wir Ihnen diese Aufgabe sehr gerne ab. Sprechen Sie uns an – wir helfen Ihnen weiter!