Baukindergeld –
was genau steckt dahinter?

Die Regierung hat es beschlossen: Rückwirkend zum 1. Januar 2018 haben Familien mit Kindern beim Hauskauf und -bau den Anspruch auf Baukindergeld. Dabei handelt es sich um einen Zuschuss von 1.200 € pro Kind und pro Jahr – für einen Zeitraum von 10 Jahren. Voraussetzung dafür ist: Das zu versteuernde Jahreseinkommen der Familie darf nicht höher als 75.000 € plus 15.000 € pro Kind sein. Außerdem müssen die Kinder unter 18 Jahre alt sein und ihren Hauptwohnsitz im Haushalt haben.

Ein Beispiel: Eine Familie mit drei förderfähigen Kindern würde insgesamt 36.000 Euro Baukindergeld bekommen. Dieser Zuschuss kann den Erwerb einer eigenen Immobilie deutlich erleichtern. Auch die Banken berücksichtigen dies – was sich in einem starken Finanzierungsvorteil niederschlägt. Das Baukindergeld erleichtert Familien also den Weg ins eigene Haus.

Hier nochmal die wichtigsten Eckdaten zum Baukindergeld im Überblick:

  • Baukindergeld bekommen Familien mit mindestens einem Kind, die zum ersten Mal eine Immobilie kaufen oder bauen.
  • Pro Kind gibt es einen Zuschuss von 1.200 € pro Jahr (für 10 Jahre)
  • Das Jahreseinkommen der Familie darf nicht höher als 75.000 € (plus Kinderfreibeträge) sein.
  • Der Anspruch gilt nur für Familien mit Kindern, die unter 18 Jahren alt sind, für die ein Kindergeldanspruch besteht und die im Haushalt wohnen.
  • Das Baukindergeld muss nicht zurückgezahlt werden.
  • Durch das Baukindergeld erhöht sich die von der Bank bereitgestellte Finanzierungssumme.
  • Ihre Immobilie muss sich in Deutschland befinden, aber Ihre Staatsangehörigkeit spielt keine Rolle.