Diese Kosten entstehen für Sie
beim Hausverkauf

Wenn Sie planen, Ihr Haus zu verkaufen, stehen für Sie viele organisatorische Erledigungen und Termine an. Damit Sie im Zuge Ihres Hausverkaufs nicht von unerwarteten Kosten überrascht werden, haben wir für Sie in diesem Beitrag alle Kosten zusammengefasst, die für Sie beim Verkauf Ihres Hauses entstehen.

  1. Kosten für Energieausweis und weitere Unterlagen
    Potenzielle Käufer möchten sich vorab bestens über Ihr zum Verkauf stehendes Haus informieren. Von Interesse und darüber hinaus seit 2009 sogar verpflichtend ist ein gültiger Energieausweis. Die Kosten für einen Energieausweis belaufen sich auf ca. 40-70 Euro – dabei handelt es sich um einen Verbrauchsausweis, der Auskunft über den Energieverbrauch der letzten drei Heizperioden gibt. Nicht so günstig zu beantragen ist ein Bedarfsausweis. Dabei wird der theoretische Energiebedarf eines Gebäudes durch ein technisches Gutachten ermittelt. Der Beurteilung liegen alleine bauliche Aspekte wie Heizungsanlage, Qualität der Fenster oder Dämmung zugrunde. Die Kosten für einen Bedarfsausweis belaufen sich oftmals auf mehrere hundert Euro – allerdings ist dieser nur notwendig, wenn Ihr Haus sehr alt ist. Darüber hinaus fallen weitere, aber mit ca. 10 Euro geringe Kosten für einen einfachen Grundbuchauszug an.

  2. Vorzeitige Kreditablösung oder -auflösung:
    Wenn Sie zum Zeitpunkt des Hausverkaufs noch über ein Darlehen finanzieren, berechnet Ihre Bank Ihnen Extrakosten für die Kreditauflösung, wenn diese durch die vorzeitige Auflösung des Darlehens einen Zinsschaden erlitten hat. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung. Optimal wäre es daher, wenn Sie nach dem Hausverkauf eine neue Immobilie erwerben, auf die Sie das alte Darlehen übertragen können. So vermeiden Sie die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung.

  3. Spekulationssteuer
    Die Spekulationssteuer fällt beim Hausverkauf für Sie an, wenn Sie Ihr Haus weniger als zehn Jahre nach dem Erwerb verkaufen und damit einen Gewinn erzielen. Die Höhe der Spekulationssteuer ist abhängig von Ihrem Einkommenssteuersatz sowie dem Wertgewinn Ihres Hauses. Von der Spekulationssteuer befreit werden Sie hingegen, wenn Sie als Eigentümer des Hauses im Jahr des Verkaufs und im vorletzten Kalenderjahr vor dem Verkauf zumindest anteilig und im Vorjahr durchgängig das Haus selbst bewohnt haben.

  4. Maklerprovision
    Anders als bei Mietgeschäften ist es bei Kaufgeschäften von Bundesland zu Bundesland nicht einheitlich festgelegt, ob im Erfolgsfall der Käufer oder der Verkäufer die Maklerprovision zahlt. In NRW und einem Großteil der anderen Bundesländer ist die Regelung wie folgt: Der Hausverkäufer und der Käufer zahlen jeweils 3 % des Verkaufspreises plus Mehrwertsteuer – die Provision wird damit genau zwischen beiden Parteien aufgeteilt. Auf Sie als Hausverkäufer kommen dadurch zwar weitere Kosten zu, allerdings verfügen Makler über eine hohe Marktkenntnis und finden potentielle Käufer häufig schneller. Auch bei Besichtigungen spiegelt sich die Erfahrung von guten Maklern in Form strukturierter, verkaufsfördernder Gespräche wider. Der Mehrwert, der sich für Sie als Hausverkäufer dadurch ergibt: Sie sparen wertvolle Zeit und somit wiederum auch Geld.

Sie möchten gerne persönlich und professionell beraten werden, wie Sie Ihr Haus am besten verkaufen? Gerne nehmen wir uns Zeit für Sie und Ihre Wünsche. Rufen Sie uns unter 02732 792982 an, senden Sie uns eine E-Mail an info@steinau-immobilien.de oder nutzen Sie unser Kontaktformular.